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Telegen getürmt

18.08.2008 vonFranz

Die Duttenhofers haben Zucchini gekocht. Klingt nicht so spannend, ist aber schweinelecker!Ich habe ein paar der Rezepte ausprobiert und stelle hier die Gefüllten Zucchinitürmchen vor. Andere würden sagen: „Sensationell!“ oder : „Geil!“. Ich bleibe bei: „Einfach köstlich!“ – und das ist nicht übertrieben.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Gefüllte Zucchinitürmchen
Kategorien: Gemüse, Auflauf
Menge: 4-6 Portionen

Zutaten:
3-4 mittelgroße Zucchini
2 junge Zwiebeln
2 Kartoffeln
1 milde Chilischote
4 EL Olivenöl
2-3 Knoblauchzehen
100 g gekochter Schinken in zwei Scheiben
2 gehäufte EL Semmelbrösel
2 EL Pinienkerne
Currypulver
Salz
Pfeffer
Kräuter: Petersilie (glatt) oder Basilikum
1 Glas Weißwein
ca. 1/4 l Brühe
1 Tasse gewürfeltes Tomatenfleisch

Quelle:nach Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
– Erfasst *RK* 16.08.2008 von
– http://www.einfachkoestlich.com

Zubereitung:
Die Zucchini werden oben und unten gekappt, dann quer in Stücke von circa 5 Zentimetern Länge geschnitten.
Mit einem Löffel oder Kugelbohrer aushöhlen, dabei darauf achten, dass sie an einem Ende nicht durchbohrt werden, sondern einen Boden behalten.

Für die Füllung die Zwiebeln und Kartoffeln schälen und möglichst akkurat fein (circa 3 Millimeter) würfeln. In einer Pfanne im heißen Öl sanft andünsten und nur ganz wenig bräunen. Dabei salzen und pfeffern. Chili entkernen und winzig würfeln, fein gehackten Knoblauch zufügen. Einen Teil vom Basilikum oder der Petersilie fein hacken und untermischen. Alles in eine Schüssel geben. Jetzt noch einmal zwei Löffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen.

Die Pinienkerne und die Brösel darin anrösten und mit Currypulver würzen. Anschließend den fein gehackten Schinken hinzufügen und mit den anderen Zutaten in der Schüssel vermischen.
In die ausgehöhlten Zucchinitürmchen füllen. Den Bratensatz mit etwas Brühe und Wein loskochen.
Die Türmchen nebeneinander in eine feuerfeste Form setzen, mit Olivenöl beträufeln und im 200 Grad Celsius heißen Ofen (Heißluft 180 Grad Celsius) zunächst zehn Minuten braten, erst
dann den Sud aus der Pfanne angießen. Insgesamt eine gute halbe Stunde gar schmurgeln lassen.

Wenn die Kartoffeln am Pfannenboden festsetzen, einfach etwas Brühe und Weißwein zum Lösen dazugeben.
Am Ende Tomatenwürfel unter diesen Schmorsaft rühren, abschmecken und mit den restlichen Kräutern bestreut servieren.

Beilage: Entweder pur als Vorspeise servieren, also nur mit etwas frischem Brot. Oder mit
Kartoffelpüree als ganzes Essen.

=====

Uns hat es außergewöhnlich gut geschmeckt. Ganz wichtig finde ich dabei den Aufguss mit den Schmorrückständen aus der Pfanne, dem reichlichen Schluck Weißwein und auch reichlich Tomatenconcassee.

Natürlich kann man den Schinken auch weglassen und hat so ein rein pflanzliches Gericht. Das habe ich auch gemacht, aber statt dessen geräucherten Tofu in Würfelchen unter die Füllung gemischt – war auch eine gute Idee.

Nachdem ich die ehemalige Kerner-Kochshow nicht länger im Chaos versinken sehen mag, finde ich es bewundernswert, wie es den Duttenhofers über viele, viele Jahre immer wieder gelingt, mit neuen Ideen und in außergewöhnlichen und schönen Variationen besonders schmackhafte Rezeptideen zu entwickeln. Dazu lässt sich alles immer problemlos nachkochen und die Zutaten sind ohne allzu große Mühe allerorts beschaffbar und nicht verschwenderisch teuer.

Als Vorspeise gab’s bei uns geschmorte Saltatviertel von Radicchio und Latuga. Die werden gezuckert und gesalzen, in Olivenöl von allen Seiten gebraten und schließlich mit Balsamico abgelöscht.
Nachdem ich die Salate aus der Pfanne genommen hatte, habe ich noch ein paar Stücke gekochte, abgebundene Kartoffel in den Bratrückständen angeschmort.



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3 Responses to “Telegen getürmt”

  1. Eva sagte:

    Über Kerner oder jetzt eher Lanz sprechen wir lieber nicht …..- dein Gericht sieht wunderbar aus und klingt auch wirklich nachkochbar, da muss ich mich mal dran begeben! – Muss endlich mal sehen, ob ich deren Sendung hier im Norden auch sehen kann….

  2. Véronique sagte:

    Beim G-Wort denke ich IMMER an Dieter Bohlen; ich kann es einfach nicht hören. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Beide Gerichte könnte ich jeden Tag essen, und wenigstens den geschmorten Salat werde ich in den nächsten Tagen machen. Danke für die Ideen!

  3. mipi sagte:

    Doch, sieht lecker aus. Die Vorspeise ist aber auch toll.