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Alles Kürbis, oder was?

09.12.2008 vonFranz

Also Kürbis zum Dessert? Ich weiß nicht, ich weiß nicht …
Vor allem: Kürbiscrumble mit Schokostreuseln. – Ich war sehr unschlüssig, ob mir dieses Dessert nach einem Rezept aus der neuen Effille (Nr.1) denn tatsächlich schmecken würde.
Kurz: wer wagt, gewinnt. Jedenfalls in diesem Fall.

Hier also das Rezept:

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

     Titel: KÜRBIS-CRUMBLE MIT SCHOKOLADENSTREUSELN
Kategorien: Dessert
     Menge: 6-8 PERSONEN

                   Scholkoladenstreusel:
     50     Gramm  Bitterschokolade
      2      Essl. Kürbiskerne
    100     Gramm  Mehl
      2      Essl. Zucker
     75     Gramm  Weiche
                   Butter
                   Salz
                   Schwarzer Pfeffer
                   Kürbis:
      1     klein. Hokkaido-Kürbis (ca. 750 g)
      3      Essl. Olivenöl für das Blech und zum Beträufeln; ca.
      3      Essl. Ahornsirup
      3      Essl. Apfelessig
                   Salz, Pfeffer

============================ QUELLE ============================
            Effilee Nr.1
            — Erfasst *RK* 09.12.2008 von
            — www.einfachkoestlich.com

Streusel:

Schokolade feinhacken, Kürbiskerne grobhacken. Mit Mehl, Zucker, Butter in Flöckchen und einer Prise Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben. Zu Streuseln kneten, kalt stellen.

Kürbis:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis waschen und abtrocknen.
Mit einem großen Messer in ca. 1,5 cm breite Ringe schneiden und die Kerne entfernen. Kürbisringe nebeneinander auf ein eingeöltes Blech legen und mit restlichem Olivenöl, Ahornsirup und Essig beträufeln.
Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Streusel darauf verteilen.
Im heißen Ofen 10-15 Minuten backen, bis die Kürbisringe gar und die Streusel knusprig sind.

=====

So weit, so gut.
Und das war bei mir anders:



Ich hatte keinen Hokkaiodo-Kürbis im Haus, dafür einen anderen, großen, auch sehr gelbfleischigen – den Namen hab’ ich gerade nicht parat.
Jedenfalls musste der geschält werden, und Schnitze gab’s statt Ringe. Das mit den Ringen ist mir sowieso nicht ganz geheuer, denn so kleine Hokkaidos habe ich noch nicht gesehen.



Die Sreusel sind schnell mit den Fingerspitzen geknetet. Ein paar Kürbiskerne zusätzlich kann man dekorativ mit etwas Ahornsirup zusätzlich über die angerichteten Teller streuen. Die im Rezept angegebene Zutatenmenge ist reichlich, zwei Drittel tun es allemal.



Für gleichmäßigen Geschmack wäre es besser, eine Marinade aus den Zutaten zu rühren und die Kürbisspalten darin gut umzuwenden.
Knusprig wird der Kürbis eigentlich nie.
Wer Knusper möchte, sollte etwas von der Steuseln separat knackig backen.



Alles in Allem: ja, nicht schlecht, mal ein leckeres, “anderes” Dessert. Schokolade und “süß-sauer” ergänzen sich hier sehr gut.


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2 Responses to “Alles Kürbis, oder was?”

  1. Bolli sagte:

    eine Freundin von mir macht immer Kürbiskuchen mit Schokolade, bislang habe ich es nicht probiert, sollte ich dann doch mal, oder?

  2. nysa sagte:

    also im kuchen kann ich es mir gut vorstellen, aber einfach so… nur wenn ich es wagen würde ;-)

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