11.06.2010 vonFranz

meiner Erdbeermarmelade, dass ich gleich 3 verschiedene Versionen gemacht habe und noch eine Rhabarbermarmelade dazu.
Endlich war es etwas wärmer geworden, und die deutschen Erdbeeren haben nochmals einen Aromaschub generiert. Und als die Preise dann auch erschwinglich wurden, habe ich gleich mit 4 kg Früchten zugeschlagen.

Den Kupferkessel hatte ich mir aus Frankreich mitgebracht. Erst denkt man, er wäre für die paar Früchte viel zu groß. Dann aber schäumt der Sud beim Kochen derart kräftig auf, dass man nicht mehr als 2 bis 2,5 kg Früchte auf einmal darin einkochen sollte.
Dank des Kupfers bleibt auch die Farbe der Früchte leuchtend erhalten.
| ========== |
REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: |
Marmeladen mit Erdbeeren und Rhabarber |
| Kategorien: |
Marmelade |
| Menge: |
4 Rezepte |
Zutaten
| H |
ERDBEERKONFITÜRE MIT ROSMARIN UND FRUCHTSTÜCKEN
(NACH MEUTH/DUTTENHOFER) |
| 1 |
kg |
|
Erdbeeren |
| 2 |
|
|
Zitronen (Saft) |
| 1 |
kg |
|
Zucker |
| 1 |
Teel. |
|
Feingewiegte Rosmarinnadeln
|
| H |
ERDBEERMARMELADE
(NACH DOUCE STEINER) |
| 1 |
kg |
|
Erdbeeren |
| 500 |
Gramm |
|
Gelierzucker 2:1 |
| 1 |
|
|
Zitrone (Saft) |
| 50 |
ml |
|
Grand-Marnier |
| H |
ERDBEER-RHABARBER-MARMELADE |
| 1 |
kg |
|
Erdbeeren |
| 300 |
Gramm |
|
Rhabarber |
| 500 |
Gramm |
|
Gelierzucker 2:1 |
| 100 |
ml |
|
Grenadine (Granatapfelsirup) |
| H |
RHABARBERMARMELADE |
| 1 |
kg |
|
Rhabarber |
| 250 |
Gramm |
|
Gelierzucker 3:1 |
| 250 |
ml |
|
Grenadine (Granatapfelsirup) |
Quelle
| |
Erfasst *RK* 03.06.2010 von |
| |
www.einfachkoestlich.com |
Zubereitung
Früchte putzen und mit dem Zucker vermischt etwa 30 min. Saft ziehen lassen. Zum Kochen bringen und weitere Zutaten zufügen, dann etwa 5 min. (nach Packungsangabe auf dem Gelierzucker) sprudelnd kochen.
Noch heiß in sterilisierte Gläser füllen, fest verschließen, das Glas für etwa 2 min. umdrehen, damit Glashals und Deckel nochmals durch die heiße Marmelade steril wird, dann wieder auf den Boden stellen, abkühlen lassen. Beim Abkühlen verliert die heiße Masse an Volumen, es entsteht ein Unterdruck im richtig verschlossenen Glas und der Blechdeckel wird – manchmal mit einem “Plopp”-Geräusch – nach innen gezogen.
Marmeladen sind Frucht-/Zuckermischungen, in denen verschiedene Früchte enthalten sind und bei der die Früchte ganz zerkochen. Konfitüren nennt man Marmeladen aus nur einer Fruchtsorte mit deutlichem Anteil an ganzen Fruchtstücken. (Anmerkung vom 13.6.: Dachte ich bis jetzt. Aber die Eurokraten machen bekanntlich alles genauer – siehe den Beitrag von Cascabel in den Kommentaren unten.)
Für die Erdbeerkonfitüre werden nach etwa 3 minütigem Kochen die Fruchtstücke aus dem Sud genommen und in die Gläser verteilt. Danach wird die verbliebene Frucht-/Zuckermischung so lange weiter gekocht, bis ein Tropfen davon auf einem sehr kalten Teller nach kurzer Zeit geliert (Gelierprobe). Dann wird der Sud auf die Fruchtstücke in den Gläsern verteilt.
Gerade wenn man normalen Kristallzucker statt Gelierzucker nimmt und auch kein Agar-Agar-Pulver oder Pektin zum Festigen einsetzt, sollte Zitronensaft zugesetzt werden, der das Gelieren unterstützt. Das gilt besonders für Erdbeeren, da sie nur wenig Pektin beinhalten. Die volle Festigkeit eines Gelees wird zudem erst nach etwa einer Woche erreicht.
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Mit tatkräftiger Unterstützung durch meine Schwiegermutter haben wir einen “Marmeladentag” eingelegt und insgesamt 18 Gläschen gefüllt.

Und so sind dank “Omis” Mitwirkung lauter Marmeladen “nach Ur-Omis Art” entstanden – einfach köstlich.
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