Macaronmania
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08.12.2009 vonFranz
Wenn ich ein König wär und meine Kollegen Caspar, Melchior und Balthasar hätten mich auf ihren Trip nach Bethlehem eingeladen, ich hätte wahrscheinlich einen Sack voll Chili-Schoko-Muffins mitgenommen.
27.10.2009 vonFranz

In der Bretagne gibt es ihn fast überall: Far breton, eine Art Puddingkuchen, meist mit Backpflaumen gefüllt. Wenn der Kuchen kalt wird, fällt er etwas zusammen und wird zu einem recht kompakten Teigfladen. Den verkaufen viele Bäckereien und auf den Märkten wird er zusammen mit Kouign Amann und dem Gateau breton angeboten.
Während ein normales Stück kalter Far breton den Guteminen, Asterixen und Obelixen scheinbar keine Probleme bereitet, finde ich ihn doch etwas mächtig und leiste mir nur kleine Stückchen davon. Die sind sehr lecker.
07.10.2009 vonFranz
Kann denn Backen Sünde sein?
Im Prinzip nein, es sei denn, man backt nach bretonischen Rezepten, also mit viel guter Salzbutter, und das Zeugs ist so lecker, dass man gar nicht mehr mit dem Naschen aufhören kann.
02.10.2009 vonFranz
Keine Ahnung, ob dies die leckerste Methode ist, Seezungen zuzubereiten.
Ich fand diese Seezunge in Salzbutter gebraten allerdings so unglaublich köstlich, dass ich es mir anders nicht denken kann..
08.05.2009 vonFranz

Feste soll man feiern, man soll sie auch ruhig feste feiern. Das Jubiläum im “Kochtopf” ist so eine Gelegenheit, und wer überlegt, wie man denn wohl “feste” feiert, dem sei dieser Zitronenkuchen mit Ricotta und Pinienkernen empfohlen: damit lässt sich heftig (= feste) feiern. Und deshalb stelle ich ihn noch wacker (= hurtig) aufs Dessertbuffet.
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26.04.2009 vonFranz

Nebenan hat ein kleines Cafe eröffnet. Der Hit: natürlich Eierlikörtorte. Dreimal habe ich sie genossen, dreimal war sie immer ein bisschen anders, immer war sie einfach köstlich. Eigentlich bin ich den süßen Leckereien nicht so zugetan, aber die musste ich mal nachbacken.
Schnell stieß ich auf Petras geniales Rezept und habe den Kuchen inzwischen schon fünfmal gebacken.
Den ersten mit Beerenmarmelade zwischen den Böden.
Beim zweiten entschied ich mich für Rote Grütze.
Beim dritten war Kinderbesuch angesagt, also ersetzte ich den Rum durch selbiges Aroma und den Eierlikörguss durch eine Mandarinencremesauce.
Für die vierte Torte hatte ich keine Mandarinen im Haus, aber ein Glas Schattenmorellen. Die wanderten – bis auf die 12 schönsten Dekokirschen – mit einem zusätzlichen Topf geschlagener Sahne zwischen die Böden. Weil erneut auch Kinder zu Gast waren, habe ich auf das Tränken der Böden mit Kirschwasser verzichtet.
So ist die Eierlikörtorte mit den genialen Schoko-/Mandelböden inzwischen zur Kirschtorte mutiert, fast zu einer Schwarzwälder.

Diese Torte hier stelle ich aufs Dessertbuffet, natürlich mit Kirschwasser getränkt.
Und weil ihr die wahrscheinlich in nullkommanix wegputzen werdet, mach ich jetzt die nächste ganz für mich allein.
Dem Kochtopf herzliche Glückwunsche zum 4. Jubiläum des monatlichen Blog-Events. Und mit jedem einzelnen Tortenstück stoße ich gern darauf an. Prost!
24.11.2008 vonFranz

Fritelle di pasta lievitata al timo – noch ein Rezept aus der LA CUCINA ITALIANA 06/08 (S. 15). Sie machen’s aus “fertigem Weizenhefeteig”, Oliven, Knoblauch, Thymian. Ich mache die Kügelchen aus meinem Weizenbrotteig, von dem ich meistens etwas im Kühlschrank habe, für solche Fälle und noch für viel mehr.
Geknetet wird der Teig aus 500 g Weizenmehl, 10 g frischer Hefe, die in 300 ml lauwarmem Wasser aufgelöst ist, 10 g Salz und 10 g Zucker. Wenn der Teig sich von der Knetschüssel löst – manchmal ein bisschen mehr Mehl, dann wieder ein bisschen mehr Wasser – kommt er in einen großen Kunststofftopf mit Deckel. Der sollte etwa das dreifache Volumen der Teigmenge haben und verschwindet dann für mindestens eine Nacht bis zu 5, 6 Tagen im Kühlschrank. Da entwickelt der Teig seine Aromen, je länger, desto mehr. Im Grunde ist es das Baguette-Rezept von Lea Linster.

Die Hälfte davon wird tags drauf mit 40 g feingeschnittenen schwarzen Oliven (nicht die salzigen), 2 EL abgezupften Thymianblättchen und einer feinst gewürfelten Knoblauchzehe verknetet und zu etwa 20 kleinen Bällchen gerollt. Eine Stunde gehen die Bällchen abgedeckt vor sich hin und werden dann in heißem Öl goldbraun ausgebacken, abtropfen lassen, fertig. Ein schöner Snack zum Wein.

Manchmal backe ich auch ein kleines Brot aus der gleichen Teigmenge, z. B. mit viel Rosmarin. Oder einfach ein Baguette.

Aus der Hälfte des Restes habe ich diesesmal kleine knusprige Fladen in Öl ausgebacken, im Grunde Weißbrotkruste pur.

Und das letzte Viertel wurde zu einer köstlichen Ficelle.

Das ist ein kleines, dünnes Baguette, was nur die Hälfte wiegt. Für Krustenfans: doppelt köstlich.