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Luftschnappen

03.08.2010 vonFranz


Jetzt, wo’s nicht mehr so drückend heiß ist, ein schnelles, leichtes Gericht, sozusagen zum “Luftschnappen”: Witzigmanns/Bioleks Kartoffelravioli auf Egerlingen. Der Clou sind die Wan Tan – Blättchen aus der Tiefkühlung des Asialadens, mit denen sich hauchzarte Ravioli falten lassen, supereinfach und ratzfatz gemacht.


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: KARTOFFELRAVIOI AUF EGERLINGEN
Kategorien: Teigware, Gefüllt, Pilze
Menge: 30 Ravioli

Zutaten

250 Gramm Kartoffeln; mehlig kochend
1/2 Bund Rucola
100 Gramm Kartoffeln; fest kochend
30 Wan-Tan-Blätter
10 Essl. Pflanzenöl; ca.
1 Zwiebel (40 g)
150 Gramm Egerlinge
60 Gramm Appenzeller
60 Gramm Scamorza
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
60 Gramm Schmand
1 Eigelb
Mehl; für die
– Arbeitsfläche
1 Eiweiß zum Bestreichen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Essl. Pinienkerne

Quelle

frei nach Alfred Biolek, Eckart Witzigmann
“Unser Kochbuch”

Zubereitung

Die mehlig kochenden Kartoffeln waschen, schälen und in Salzwasser kochen, danach ausdampfen lassen. Die fest kochenden Kartoffeln waschen, schälen und in sehr kleine Würfel schneiden; mit Küchenkrepp trockenreiben. In einer Pfanne in 3 bis 4 EL heißem Öl frittieren, mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die ausgedampften, erkalteten Kartoffeln zerstampfen oder mit der Kartoffelpresse zerdrücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In 2 bis 3 EL Öl anschwitzen. Appenzeller und Scamorza würfeln und mit den frittierten Kartoffelwürfeln mischen.

Die gestampften Kartoffeln und die angeschwitzten Zwiebeln zufügen. Diese Masse mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, Eigelb mit Schmand verrühren und Rucola (gewaschen und in feine Streifen geschnitten) zufügen.

Auf je 1 Wan-Tan-Blatt 1 TL der Füllmasse setzen, die Ränder dünn mit Eiweiß befeuchten (Backpinsel), das Blatt zuklappen und fest andrücken, so dass dreieckige Ravioli entstehen. Die gefüllten und geschlossenen Wan-Tan-Blätter auf einer mehligen Arbeitsplatte auslegen.

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldgelb rösten. Die Egerlinge putzen und je nach Größe vierteln oder halbieren. Frühlingszwiebel und Knoblauch putzen und in feine Ringe schneiden.

Egerlinge und Knoblauch in 3 bis 4 EL Öl leicht dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor Ende der Garzeit die geschnittene Frühlingszwiebel zugeben.

Die Kartoffelravioli in reichlich Salzwasser 2 Minuten kochen, mit 4 EL Abkochwasser zu den Egerlingen geben und mit den Pinienkernen überstreut servieren. Pro Person etwa 5 Ravioli.

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‘rinn in die Kartoffeln !

30.06.2010 vonFranz


Eigentlich sind die kleinen, fast überreifen Früchtchen viel zu schön, um sich verstecken zu müssen. Wenn’s aber um Marillenknödel geht, wird mir jeder beipflichten: nix wie ‘rinn in die Kartoffeln!



========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marillenknödel
Kategorien: Dessert, Klöße
Menge: 20 Stück

Zutaten

H KARTOFFELTEIG
900 Gramm Mehligkochende Kartoffeln
110 Gramm Mehl
40 Gramm Kartoffelstärke (z. B. Mondamin)
2 Eigelb
Salz
H FÜLLUNG
20 klein. Sehr reife Aprikosen
20 Stücke Würfelzucker
Marillenschnaps oder -Likör
2 Essl. Gehobelte Mandeln
3 Essl. Semmelbrösel
80 Gramm Butter; ca.
H VANILLESAUCE
250 ml Milch
1 Essl. Butter
1 Vanilleschote
40 ml Ahornsirup
2 Eigelb

Quelle

Erfasst *RK* 28.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Für die Vanillesauce die Vanilleschote auskratzen. Samen und Schote mit der Butter und dem Ahornsirup in der Milch aufkochen und etwa 1 Std. neben dem Herd ziehen lassen.

Die Kartoffeln schälen, weichkochen (besser: dämpfen), sofort durch eine Kartoffelpresse drücken und gut ausdampfen lassen. Zu den ausgekühlten Kartoffeln Mehl, Kartoffelstärke, Eigelb und eine Prise Salz geben. Das Ganze rasch (!) zu einem festen Teig verkneten.

Den Kartoffelteig in 20 gleich große Stücke teilen. Aprikosen halb aufschneiden, entsteinen und mit einem Stückchen Würfelzucker füllen, etwas Marillenschnaps darüberträufeln mit einem Kartoffelteigstück umhüllen und zu einem Kloß formen. Nur so viel Teig nehmen, dass die Frucht sicher umhüllt ist, der Teig sie aber nur so dünn wie möglich umschließt. Mit beiden Händen rund rollen und abschließend mit einem dünnen Film Kartoffelmehl überziehen. In reichlich Salzwasser bei 90°C sieden lassen. Nach etwa 10 Minuten die Klöße – sie sollten inzwischen an die Wasseroberfläche gestiegen sein – aus dem Wasser nehmen und kurz auf einem Brett abtropfen lassen.

Semmelbrösel und Mandelhobel mit der Butter in einer Pfanne anbräunen. Die abgetropften Knödel darin wälzen und auf der Vanillesauce anrichten.

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Und so kommen sie raus aus die Kartoffeln.
Sind sie als Dessert gedacht, sollte man mehr Süße bei der Sauce gegen die herzhafte Säure der Aprikosen stellen. Ein Pärchen bildet dann eine gut bemessene Portion.

Als Hauptgericht belasse man es bei den Rezeptmengen, nicht pappig süß und mächtig, sondern luftig leicht und erfrischend werden sie dann sein. Vier bis fünf Knödel pro Nase werden davon locker weggeputzt.

Damit ist beinahe alles gezeigt und gesagt.

Außer, dass dieser Kartoffelteig natürlich auch für Kartoffelknödel und Gnocchi bestens geeignet ist – samtig zart werden sie und zerfallen im Wasser dennoch nicht, obwohl der Mehlanteil mit etwa 10% sehr gering ist. Zur Sicherheit werden die großen Knödel vor dem Sieden zusätzlich in Kartoffelmehl gehüllt.

Wäre es gewagt zu behaupten, man könne zu jeglicher Kartoffel (auch frühen) greifen, Hauptsache man drückt sie nach dem Dämpfen gleich durch die Presse und lässt sie dann gut ausdampfen? – Den Mut bring ich locker auf. Geringerer Stärkeanteil – z.B. bei festkochenden Sorten – läßt sich durch etwas mehr Kartoffelstärke leicht beimischen. Man kann den Kartoffelschnee sogar am Vortag zubereiten und abgedeckt in der Kühlung lagern.

Das Geheimnis der lockeren Festigkeit liegt – wie bei gutem Mürbeteig – in kurzer, rascher Verarbeitung. Je länger und heftiger man Kartoffelteig knetet, desto flüssiger wird er und verlangt nach immer mehr und noch mehr Mehl zur Bindung. Die Folge sind dann Nocken und Klöße, die überhaupt nicht mehr nach Kartoffeln schmecken und allenfalls noch für die Altbausanierung zu nutzen sind.

Diese Klöße hier haben dagegen eine “Geling-und Genuss–Garantie”.
Werden sie nicht mit Früchten gefüllt, sollte man kräftiger salzen, und auch Pfeffer und Muskat kann dann nicht schaden.
Die Reste werden in Scheiben geschnitten und kross in der Pfanne ausgebraten.
Pikant kann man sie mit Hackfleisch oder Pilzen füllen …


… und überbackt das Ganze mit Piment d’Espelette und herzhaftem Bergkäse unter einem gewürzten Guss aus Rahm oder Schmand. Dann heißen sie
z. B.  “Gefüllte Käseknödel”.

Na und?


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“Tschikkääään orrr Ommellette”

26.06.2010 vonFranz

“Tschikkäään orrr Ommellette” hieß es immer, wenn man Jorgos fragte, was er denn zum Essen anbieten könne.

Nix Giros, nix Moussaka und seine berüchtigten trockenzähen Souvlakispieße hat er Gottseidank nur selten da. Tzatziki ja, aber meist schon gärend …

Willkommen in den frühen Achtzigern, irgendwo in der ägäischen Inselwelt, auf Kreta oder am Strand des Peloponnes. Wie habe ich mein Griechenland geliebt. Mit dem Rucksack und wenig Geld waren wir unterwegs, haben in pittoresken, manchmal auch elenden Quartieren übernachtet, die uns nachts von den Inselfrauen an der Fähre angeboten wurden, sehr billig, sehr basic aber auch sehr easy …

Kulinarisch war es auch sehr basic, bis auf einmal, da war alles anders. Auf Paros erschloss sich uns ein griechisches Küchenparadies: ein riesiger Eisenherd mitten im Raum, und nach und nach öffnete man eine Klappe nach der anderen. Hier kam ein köstliches Stifado zum Vorschein, dort wurden gerade mit himmlischen Kartoffelschnee gefüllte Zucchinihälften überbacken, hinter einer anderen Tür blubberte ein zufriedener Oktopus in seiner dunkler Weinsauce vor sich hin. Es gab fangfrischen Fisch, pralle, zarte Hühner-Brüstchen und -Schenkelchen, dazu eine riesige Palette Mezze und Vorspeisen, von den meisten hatte ich noch nie etwas gehört.

In der Nachbarbucht fanden wir eine passable Bleibe, und Abend für Abend haben wir eine Woche lang himmlisch geschlemmt. Nie mehr habe ich in Griechenland so gut und preiswert gegessen – perfekte Landküche auf höchstem Niveau, irgendwo, abgelegen in einer winzigen Bucht. Ein Erlebnis, das man nie mehr vergisst.

Und jetzt, wo der Sommer endlich wieder bei uns ist, kommt auch wieder ein bisschen Griechenland-feeling auf:



========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kichererbsen-Küchlein
Kategorien: Vegetarisch, Griechisch
Menge: 20 bis 30 Küchlein

Zutaten

400 Gramm Kichererbsen (Glas/Dose)
10 Knoblauchzehen
1 groß. Weiße Zwiebel
6 Nelken
80 Gramm Altes Weißbrot; ca.
3 Frühlingszwiebeln
3 Essl. Petersilie, gehackt
3 Essl. Dill, gehackt
1/2 Teel. Muskat, gerieben
1/2 Teel. Piment d’Espelette (oder scharfer Paprika)
1 Teel. Koriandersamen, gemahlen (oder Ras el Hanout /
– Baharat)
2 Eier (M)
2 Essl. Weizenmehl
2 Essl. Olivenöl
Salz, Pfeffer
Pflanzenöl

Quelle

frei nach Edition Sigloch: Griechenland

Erfasst *RK* 26.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Kichererbsen abspülen, Zwiebel und Knoblauchzehen schälen, grob hacken und mit den Nelken zugeben, mit Wasser auffüllen und so lange kochen, bis die Kicherrebsen sehr weich sind. Dann vom Feuer nehmen, abkühlen lassen und das Wasser durch ein Sieb abschütten. Nelken entfernen und alles mit dem Pürierstab fein zerkleinern.

Brot in Wasser einweichen, schließlich gut ausdrücken und zerfieseln. Frühlingszwiebeln und Kräuter fein hacken, Eier verschlagen, dann alles mit den restlichen Zutaten zum Kichererbsenbrei geben und pikant abschmecken.

Jeweils einen guten EL voll Teig pro Küchlein in der Pfanne etwas breit drücken und nach und nach in reichlich Öl ausbacken, auf Küchenpapier abtropfen lassen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gefüllte Weinblätter mit Zitrone-Ei-Sauce
Kategorien: Vegetasrisch
Menge: 30 Röllchen

Zutaten

H RÖLLCHEN
1 Pack. Eingelegte Weinblätter
200 Gramm Reis
250 Gramm Rinderhackfleisch
3 Frühlingszwiebeln
3 Essl. Minze, gehackt
2 Essl. Dill, gehackt
1 Zitrone, Saft und Zesten
3 Essl. Olivenöl
Salz, Pfeffer
Gemüsebrühe
6 Essl. Olivenöl
H ZITRONEN-EI-SAUCE
2 Eier
1 Zitrone, Saft und Zesten
1 Essl. Olivenöl
250 ml Gemüsebrühe

Quelle

Erfasst *RK* 26.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Den Reis waschen, mit reichlich Wasser aufsetzten, kurz aufkochen und ausquellen lassen. Weinblätter einzeln kalt abwaschen. Hackfleisch und Reis zerkrümeln und miteinander vermischen. Kräuter fein hacken, Zitrone abreiben, auspressen, alles mit 3 EL Olovenöl unter die Hack-/Reismasse heben, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Etwas Füllung am Stielansatz auf ein Weinblatt legen, leicht einrollen, die Seiten überschlagen, dann ganz aufrollen. Röllchen für Röllchen dicht nebeneinander und mit dem Blattanfang nach unten in eine große Auflaufform, die mit Weinblättern ausgelegt ist, einschichten. Am Ende sollte die ganze Form mit den Röllchen ausgelegt sein. Jetzt 6 EL Olivenöl und soviel Gemüsebrühe einfüllen, dass die Röllchen beinahe bedeckt sind. Im vorheheizten Ofen bei 180 Grad C etwa 1 Std. backen.

Für die Sauce 2 Eier im Mixer mit dem Saft und den Zesten einer Zitrone und dem Öl verquirlen und in 250 ml Gemüsebrühe rühren. Dann unter Rühren erhitzen, bis die Eier zu einer cremigen Binmdung führen. Sofort vom Feuer nehmen und mit den lauwarmen Weinblätter- Röllchen servieren.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginen-Creme
Kategorien: Vegetarisch, Griechisch
Menge: 3 /4 Liter

Zutaten

1 kg Auberginen
2 Knoblauchzehen
4 Essl. Olivenöl
1/2 Zitrone, der Saft
Salz

Quelle

Erfasst *RK* 26.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Stielansatz von den Auberginen schneiden, waschen, abtrocknen, ringsum mit einem spitzen Messer einstechen damit die Schale nicht platzt und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad C etwa 1 Std. lang backen, dann abkühlen lassen.

Auberginen halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausschaben und in einen Mixbecher geben. Knoblauchzehen durch eine Presse zum Auberginenmus drücken, Öl angießen, alles mit dem Pürierstab cremig mixen und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

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Und der Vollständigkeit halber:


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tzatziki wie ich es mag
Kategorien: Vegetarisch, Griechisch
Menge: 1 Liter

Zutaten

500 Gramm Magerquark
300 Gramm Joghurt natur
12 Essl. Olivenöl
1/2 Zitrone, der Saft
1 Salatgurke
2 Knoblauchzehen
1 Prise Salz

Quelle

Erfasst *RK* 26.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Salatgurke schälen, fein raspeln, in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Quark und Joghurt verrühren, Knoblauch mit der Presse hineindrücken, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gurken zufügen, verrühren und mindestens 2 Std. kalt ziehen lassen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Lammspießchen
Kategorien: Griechisch
Menge: 6 Spießchen

Zutaten

400 Gramm Lammrücken; ca.
Etwas Thymian und Rosmarin (oder andere Kräuter)
Kleine Lorbeerblätter
Frühstücksspeck
Olivenöl
Getrockneter Oregano
Salz
Pfeffer
Zitronenspalten

Quelle

Erfasst *RK* 26.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Lammrücken in kleine Würfel von 2-3 cm Kantenlänge schneiden, mit etwas Olivenöl, Thymianblättchen, Rosmarinnadeln und einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe einen halben Tag marinieren lassen.

Dann auf gewässerte Holzspieße stecken. Dabei immer ein Lorbeerblatt und eine halbe zusammengerollte Scheibe Bacon dazwischen stecken. Auf dem Grill oder in einer Grillpfanne vorsichtig grillen, damit das Fleisch innen saftig bleibt. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zitronensaft beträufeln.

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Καλή όρεξη !  ( Kali oreksi ! – Guten Appetit ! )




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summertime

05.06.2010 vonFranz


Na ja, ganz so weit sind die Tomaten noch nicht, die meine Schwiegertochter anbaut. Aber bald ist es soweit, und ich freue mich schon auf die Prachtexemplare, von denen ich hoffentlich einige ergattern kann.

Als mir Douce Steiners Kochbuch wieder in die Hände fiel und mein Gemüsehändler eine Kiste Ochsenherzen anbot, habe ich schon mal zugeschlagen und ein neues Rezept ausprobiert:


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomatenterrine mit altem Balsamico
Kategorien: vegetarisch
Menge: 250 ml Terrinenform

Zutaten

1 längliche Aubergine
Salz, schwarzer Pfeffer
Olivenöl
3 Fleischtomaten (z.B. Ochsenherz); ca.
Zucker
Piment d’Espelette
4 Blätter weiße Gelatine (6 g)
Basilikumblättchen
dickflüssiger, alter Balsamico

Quelle

Douce Steiner: Cuisine Douce
Erfasst *RK* 05.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Aubergine mit der Küchenmaschine längs in 5 mm diche Streifen schneiden, salzen, pfeffern und in reichlich Olivenöl beidseitig anbraten, bis sie gerade Farbe annimmt. Mit Küchentüchern gut entfetten.

Eine Terrinenform mit Frischhaltefolie oder Backpapierstreifen auslegen und mit Auberginenstreifen überlappend auslegen. Soviel überstehen lassen, dass man die Auberginenstreifen über die Terrinenoberfläche klappen kann.

Tomaten enthäuten und entkernen, auch feste, helle Fleischanteile herausschneiden. Haut, Kerne und Abschnitte mit Salz und Zucker kräftig abgeschmeckt aufkochen und durch ein Sieb streichen. In kaltem Wasser eingeweichte Gelatineblätter ausdrücken und in dem Tomatensud auflösen. Tomatenfleisch in 2 bis 3 cm große Stücke schneiden und unter die Tomatensauce rühren, nochmals kräftig mit Salz, Zucker und Piment d’Espelette abschmecken.

Tomaten in die Terrine füllen und die Auberginenstreifen darüber schließen. Mindestens 12 Stunden kalt stellen.

Anrichten mit Basilikumblättchen, altem Balsamico und einem Faden feinstem Olivenöl.

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Die Mengen musste ich für meine kleinste Terrinenform von 350 ml anpassen – also 2 Auberginen, 4 Tomaten, 9g Gelatine. Das reichte dann für 6 Vorspeise-Portionen.
Von den Riesen-Ochsenherzen oben hätte ich wahrscheinlich höchsten eine oder anderthalb Früchte gebraucht.

Den Piment d’Espelette musste ich anstreuen, weil ich ihn beim Würzen der Tomaten vergessen hatte.

Die Konsistenz erschien mir zunächst als zu steif. Man sollte den Terrinenstücken nach dem Anrichten auf den Tellern noch etwas Zeit geben, damit sie nicht zu kalt sind, und damit war die Gelatinemenge dann genau richtig bemessen.


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Alles Pizza, oder was ?

14.05.2010 vonFranz

Nein, nach Pizza sieht das nicht aus. Heißt aber so: Pizza di patate, kommt aus Apulien und aus dem Kochbuch-Klassiker “La Cucina Casalinga”.

Und was ist es nun? Ich würde sagen: Kartoffelauflauf, allerdings aus Püree, mit ganz, ganz viel Italien-Geschmack – semplicemente delizioso.

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Trennung auf Italienisch

07.05.2010 vonFranz

Dann und wann ist es mal wieder so weit: der Ranzen spannt bedenklich, sein Anblick bringt die Stirn zum Runzeln, der Leidensdruck reicht für den Griff zu einem bestimmten Büchlein im Regal.

Trennkost Italien heißt das Bändchen, geschrieben hat’s Ursula Summ, eine echte Expertin, was die Trennkost betrifft, und was die italienischen Essgewohnheiten angeht, so sind die oft reinste Trennkost von Natur, jedenfalls wenn man die einzelnen piatti zu verschiedenen Tageszeiten zu sich nähme …

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Pleite oder Panne?

05.05.2010 vonFranz

Natürlich: bei solch “einfachen” Gerichten geht die Qualität der Zutaten über alles. Vielleicht hatte ich nicht den richtigen Senf, die rechten Kartoffeln, oder Kräuter – ich weiß es nicht.

Jedenfalls kam das kürzlich gesendete Senfeier-Rezept der Duttenhofers bei mir nicht so gut an.

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French cookin’

07.03.2010 vonFranz

Nicht mehr auf den aktuellen Karten des Les Halles in NYC, aber dorthin wollte ich sowieso nicht reisen. Besser man schaut in Anthony Bourdains “Les Halles Cookbook”, Seite 63: Lauch vinaigrette.

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