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Haut auf meinem Salz

11.03.2010 vonFranz

Gestern Morgen in der METRO fand ich zwei dieser Prachtexemplare. Da musste ich einfach zugreifen, vor allem, weil ich kürzlich erst ein verlockendes Rezept gelesen hatte: Saibling auf Salz

Robert von lamiacucina experimentiert seit einiger Zeit mit dieser Gartechnik, und ich muss berichten: mein Nachkoch-Versuch hat sich gelohnt.

Roberts Rezept habe ich lediglich etwas angepasst, weil meine Fische um etwa ein Drittel größer waren als sein Exemplar. Deshalb habe ich statt mit 120 Grad Ober-/Unterhitze zu garen, die Umluftfunktion zugeschaltet und die Garzeit auf insgesamt 35 min. ohne Abdeckung erhöht. Das Ergebnis: die Fische waren auf den Punkt gegart, das Fleisch löste sich gerade eben von der Mittelgräte,

war supersaftig und an Köstlichkeit nicht zu überbieten.

Da ich kein Fenchelkraut hatte, habe ich es durch ein paar Fenchelsamen ersetzt. Bei der Herstellung des Kräutersuds sollte man nicht zu viel heißes Wasser zugießen, man braucht nur sehr wenig Flüssigkeit zum Einsprühen, die sollte aber sehr aromatisch sein. Die ausgelaugten Kräuter habe ich übrigens nach dem Abgießen unter das Salz gemischt.

Ein Mahl für einen König – oder eine Königin. Wie gut, dass wir für jeden einen Saibling hatten.

Von der köstlichen Buttersauce braucht es tatsächlich nur sehr wenig, sie vermischt sich auf dem Teller mit dem Saft des Fischfleischs, von dem beim Filetieren viel austrat.

Absolut zu empfehlen.

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Sepia sensationell

11.03.2010 vonFranz

Eines der schnellsten und leckersten Tintenfischgerichte habe ich in der Bretagne gekocht:

Marinierte Sepiatuben, gegrillt mit Frühlingszwiebeln.

Das Rezept stammt aus dem sehr schönen Kochbuch “Vive la France” von Stéphane Reynaud, auf das ich im Urlaub immer wieder zurückgegriffen habe. Und zum Schmökern ist es auch sehr schön.

Also, für eine Vorspeise kaufe man pro Person je eine schöne gehäutete Sepiatube. Fangärmchen mit den Innereien herausziehen und auch das durchsichtige Fischbein-Plättchen nicht vergessen. Gut abspülen, einmal längs teilen und beidseitig mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen.

Die Fangärmchen werden geputzt und separat in heißem Öl ausgebacken.

Aus 2 EL Sojasauce, dem Saft einer Limette, 1 EL Paprikapulver (ein mildes Piment d’Espelette !) und 3 EL Olivenöl eine Marinade rühren und die Sepiablätter darin über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die abgetropften Fischstücke in Olivenöl auf beiden Seiten etwa 4 min. in einer Grillpfanne braten, auf Teller anrichten, mit etwas Marinade beträufeln und mit Frühlingszwiebelstreifen und Fleur de Sel bestreuen.

Dazu Baguette.

Wie das schmeckt?

Ungefähr so:

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Erinnerungen plus 2 kg

11.03.2010 vonFranz

Was ist geblieben von den letzten drei Wochen?
Weitere zwei Kilo Übergewicht und jede Menge schöne Erinnerungen
an einen traumhaften Urlaub in Audierne in der Bretagne,


an einen wunderschönen Garten


hinter einem liebevoll eingerichteten Haus mit perfekt ausgestatteter Küche (vielen Dank an Christiane und Holger),


an wunderbar frischen Fisch,


an viel Freude beim Kochen und Ausprobieren neuer Rezepte,


an die durchweg hohe Qualität der Lebensmittel


und an den Genuss, der sich mit Worten nicht beschreiben lässt.
Demnächst gibt’s hier Berichte aus dem Urlaubskochbuch.
Aber jetzt wollen wir erst einmal auspacken.

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