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Köchel-Verzeichnis

11.03.2010 vonFranz

“Köchel-Verzeichnis” ist der Titel eines Taschenbüchleins von von Manuel Gasser, das ich etwa 1998 gekauft habe. Bis etwa Mitte der siebziger Jahre publizierte Herr Gasser im ZEITmagazin eine kulinarische Kolumne, wohl bis Herr Siebeck ihn beerbte, und fasste im genannten Bändchen allerlei Erinnerungen und Erfahrungen samt seltener Rezepte zusammen.

So kam es zu Riz á la Nesselrode aus Großmutters Rezeptbuch, den ich von mazerierten Orangen und Sahnejoghurt begleiten ließ.

Ein klarer Fall für meine Dessert-Hitliste und ein klarer Fall für DKduW.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Riz á la Nesselrode
Kategorien: Dessert
Menge: 6 Portionen

6            Bio-Orangen
1            Bio-Zitrone
375        ml  Weißwein
40     Gramm  Zucker
40     Gramm  Vanillezucker
1/2            Tonkabohne, gerieben
150     Gramm  Rundkornreis (Milchreis)
Türkischer Joghurt (10% Fettgehalt)

============================ QUELLE ============================
frei nach “Köchel-Verzeichnis” von Manuel Gasser
– Erfasst *RK* 28.01.2010 von
– www.einfachkoestlich.com

Am Vortag 4 Orangen filetieren (nachdem man deren Schale für den
Reispudding abgerieben hat). Den Saft der Schnittreste über die
Filets pressen, zusätzlich den Abrieb einer ganzen Zitrone und die
Hälfte ihres Saftes. Drei gehäufte Esslöffel braunen Zucker
unterrühren. Die Filets vom Saft bedeckt über Nacht im Kühlschrank
ziehen lassen. Durch die sogenannte Mazeration bilden sich
vielfältige Aromen.

Den Wein mit Zucker und dem Saft von zwei Orangen, dem Abrieb von 4
Orangen und dem Gewürz aufkochen, Reis einrieseln lassen und unter
Rühren garkochen. Ein halbrundes Gefäß von etwa 0,5 l Inhalt mit
Wein ausspülen, den Reis einfüllen und auskühlen lassen.

Zum Servieren den Reis mit einem flexiblen Messer vom Gefäßrand
lösen, auf eine Platte stürzen, sechsteln, mit Orangenfilets, ihrem
Saft und verrührtem Joghurt anrichten.

=====


Update 12.02.2010:
In einer Variante habe ich runde Küchlein aus einer “Reisplatte” ausgestochen und mit einer Orangen / Blutorangen – MIschung umkränzt. Auf dem Joghurt sitzten ein Klecks Lemon Curd und ein paar Minzestreifchen.


Außerdem habe ich beim Reiskochen noch etwa 10 g Butter zugefügt, damit der Reiskuchen etwas weicher wird.


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Tolle Kerle, klasse Frauen

11.03.2010 vonFranz


Anthony Bourdain ist so einer, der Amerikaner mit dem französischen Namen, der sagt, man solle besser nicht in die Küche gucken, wenn es einem im Restaurant gut schmeckt.

Klare Worte, starke Sprüche, und wahrscheinlich weiß er, wovon er redet.

Hanger-Steaks, Onglet, darüber geht ihm nichts, wenn der Fleischgeschmack kernig sein muss. Jahrelang hat er sie serviert als „Chef“ im New Yorker „Les Halles“. Für ihre Steak Frites nehmen die Franzosen sehr gern dieses Stück.

Bei Schlösser auf der Oststraße, meiner Lieblingsmetzgerei in Düsseldorf, kann man zunächst wenig damit anfangen. Aber dann kommt Frau Körber, meine Liebingsverkäuferin, ans Telefon:

Onglet? – nie gehört.

Hanger-Steak, Skirt-Steak? – ???

Lombatello? – Moment, wir haben einen italienischen Metzger … – ? (muss wohl ein Weichei sein, der Kerl).

Solomillo? – Wie???

Und Nierenzapfen? – Moment, hier kommt gerade der Chef … (Tuschel, Tuschel) … ja, hat er da, sagt er!

Toller Kerl, klasse Frau!

Was ist also Onglet? Hier habe ich was gefunden und hier,
Toll ist die Site Vergleich des Fleischschnitts in unterschiedlichen Ländern.

Es sind also zwei Fleischstränge, die im Tier mittendrin hängen, links und rechts. Das Zwerchfell ist daran befestigt, üble Fotos dazu gibt’s hier.
In Österreich sagt man Kronfleisch dazu. Mir schwant da was …


Dann hat’s doch noch zwei Tage gedauert, aber schließlich liegen die Stücke auf meinem Küchentisch. Beim Hinausgehen hat Frau Körber mir noch gesagt, dass man das Stück früher gern für Sauerbraten genommen habe, und jetzt, wenn ich es vorsichtig betaste, wird mir auch klar, warum: das Ding ist knüppelhart! Und mittendrin, in voller Länge, ist immer eine dicke Sehne!

Die muss raus, lese ich lieber noch mal im Les Halles – Kochbuch nach … Und blutig müssen die Teile bleiben, bloß nicht zu lange braten, dann wird’s hart und zäh. Es ist nicht gerade der edelste und teuerste Teil vom Tier …

Das sollen meine saftigen, leckeren Steaks werden? Mir sinkt der Mut.

Also dann: parieren, Steaks schneiden, so knapp 3 cm dick, dann die Sehne herausschneiden. Man erhält zwei Stücke Fleisch: ein kleines (das wird übernacht mit Sojasauce, Knoblauch und Ingwer mariniert, dann scharf gebraten und geht als Vorspeise ab auf einen Salat) und ein größeres, das man als Schmetterling-Steak herrichtet: in der Mitte fast, aber nicht ganz durchschneiden und dann von beiden Seiten vorsichtig und leicht platt klopfen, dass es gleich dick wird, aber nicht zu dünn!

Ich habe keinen Steaker, dieses Foltergerät für totes Fleisch, deshalb steche ich mit einem spitzen Messer kreuz und quer auf die Steakscheibe ein. „Dafür wirst du in der Hölle schmoren,“ würde Anthony vermutlich knurren.

Egal, ich habe Angst. Angst, dass ich mir später die Zähne ausbeißen muss, und noch ein bisschen mehr Angst vor einem vernichtenden Urteil meiner Mitesserin.

Zwei Drittel der Steaks mariniere ich für zwei Stunden mit etwas Sojasauce (naturally brewed natürlich, sonst wird das nichts mit dem Fermentieren und Zartmachen). Bei der Hälfte des marinierten Fleisches werde ich die Sojasauce vor dem Braten abwaschen.

Die Versuchsanordnung steht.

Die große Eisenpfanne ist höllisch aufgeheizt. Ein paar Tropfen Traubenkernöl (hoher Rauchpunkt) hinein, dann die Steaks, immer zwei, drei Stück nacheinander, ganz kurz, vielleicht eine knappe Minute auf beiden Seiten, sie nehmen gerade Farbe, dann raus, warm halten, schließlich alle noch mal mit aufschäumender (Salz)-Butter durch die Pfanne schwenken, fertig und ab auf vorgewärmte Teller. Noch etwas frischen Meerrettich darübergehobelt und ein bisschen Beilage, hier ein Paprika-Auberginen-Gemüse, danebengelegt, Pfeffermühle und Fleur de sel stehen auf dem Tisch.

Bange Blicke, – „Und????“

„Toll, ganz toll, dieses Fleisch“, sagt meine Frau. – Klasse!

Das Fleisch hat Biss, ist aber keinesfalls zäh, innen rosa bis rot und es schmeckt umwerfend gut, so, wie ein Stück Rindersteak schmecken soll. Auch der Meerrettich darauf ist toll, ich brauche kein Salz, vielleicht noch ganz wenig Pfeffer.

Das mit der Sojasauce hat wenig gebracht, auch das nicht marinierte Stück ist zart. Aber selbst das nicht abgewaschene Stück schmeckt nicht unangenehm nach Sojasauce. Im Gegenteil, in finde, ein bisschen Sojasauce ist durchaus sehr angenehm (ein echter Geheimtipp ist der kleine Spritzer Sojasauce bei gebratenen Pilzen).

Ein tolles Stück Fleisch. Das gibt es bei mir jetzt öfter. Ich denke auch an Schmorbraten, Boeuf Bourguignon, Sauerbraten usw., usf. …

Vor allem aber an die kleinen Hanger-Steaks.

Klasse!

(Mehr von tollen Kerlen gibt’s noch hier.)

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Macaronmania

11.03.2010 vonFranz


Ich konnte nicht länger widerstehen.
Entschieden hatte ich mich gewehrt. Heute bereue ich die lange Zeit davor, Jahre der Ignoranz, des Hochmuts und – im Nachhinein – der Entbehrung.

Mit Leib und Seele, hemmungslos und ohne Rückhalt verfiel ich dieser himmlischen Köstlichkeit. Ich gestehe: ich bin ein amateur de macarons!


Doch Liebhaber dieses Genusses und zugleich Dilletant bei seiner Creation wollte ich nicht länger sein. Hier also die Beichte meiner Taten bei der heimischen Macaron-Produktion.

Macarons zu backen ist sehr einfach. Nur gelingen sie leider nicht immer, ich ahne meist, aber weiß nie genau, warum.
Zig Rezepte habe ich gefunden, hab’ viel gestaunt und einiges probiert.

Zunächst zu den Gebäckschalen. Nach einigem hin und her habe ich mich für dieses Grundrezept entschieden:

65 g Eiweiß
1 Prise Salz

125 g Puderzucker
20 g feiner Kristallzucker
120 g Mandelmehl ( + / – 25% ! )
evtl. Backpulver
evtl. färbendes Pulver

Das Eiweiß sollte Zimmertemperatur haben. Manche empfehlen, es 2 Tage vor der Verarbeitung bereits vom Eigelb getrennt im Kühlschrank zu lagern – das geht, längeres Lagern, z.B. 4 Tage ist nicht empfehlenswert, weniger aus hygienischen Gründen als wegen der erzielbaren Festigkeit.

Die beste Festigkeit, das heißt die stabilsten Luftbläschen erhält man durch langes, langsames Schlagen. Dass das Eiweiß irgendwann ausflockt, bleibt eher Theorie, dazu braucht es schon mindestens 1/2 Stunde brutalster Tortur. Auch kurz und heftig bekommt man durch den hohen Zuckeranteil einen Baiser hin – der bleibt auch zunächst mit schönen Spitzen stehen, wird aber nicht so lange halten und so gut aufgehen, wie die slow-Version.


Ich schlage das Eiweiß mit der Kitchen Aid, etwa 15 – 20 min. auf Stufe 4, dann Stufe 2. Erst das Eiweiß anschlagen, die Prise Salz zufügen, dann den Kristallzucker und schließlich nach und nach den gesiebten Puderzucker. Man kann auch eine kleine Messerspitze Weinstein (Backpulver) zugeben, dann polstern die Plätzchen beim Backen stärker auf – einfach mal ausprobieren, wie es am besten funktioniert.

Kurz vor Ende der Schlagens können für bessere Durchmischung auch die Pulverfarben oder z.B. Kakao zugegeben werden. Flüssige Lebensmittelfarben eignen sich nicht.

Mit dem Mandelmehl ist das so eine Sache, staubfein soll es sein, so wie Puderzucker. Bei uns kann man das nicht kaufen. Also muss man geschälte Mandeln im Blitzhacker fein mahlen. So richtig gut geht das nicht: ab und zu mal ein Päuschen machen, damit die Mandeln nicht zu warm werden und klumpen, immer wieder auflockern und schließlich durch ein feines Sieb streichen – irgendwie geht’s dann doch.

Die benötigte Mandelmenge hängt vom Mahlgrad ab und von der Festigkeit des Eischnees, mal braucht’s weniger, mal mehr. Ich mische zunächst etwa 90 g Mandelpulver unter den Eischnee und dann nach und nach so viel mehr, bis die Konsistenz so ist, wie man sich sehr zähe Lava vorstellt, nicht mehr fließend, eher wie dicker Sauerteig kleckernd. Ich benutze zum Verteilen eine Gebäckspritze. Wenn beim Befüllen nur wenig unten wieder herausfließt, stimmt die Konsistenz.

Die Backbleche sollten eben sein und nicht zur Mitte vertieft. Die Teigmenge reicht für zwei Bleche, das sind etwa 30 – 40 Plätzchen/Halbschalen. Am besten mit Silikonmatten belegen. Backpapier geht auch, wellt aber etwas durch die Feuchtigkeit des Teigs.


Jetzt gleichmäßig mit etwas Abstand Teigpunkte auf die Bleche drücken, so 2 bis 3 cm sollen sie sein. Stimmt die Konsistenz, laufen die Plätzchen langsam zu einem Kreis von etwa 5 cm Durchmesser auseinander: perfekt.
Auch mit ganz viel Geschick und Glück gelingt das wahrscheinlich nicht beim ersten Mal …


Jetzt muss die Oberfläche der Plätzchen ohne Zugluft antrocknen, das dauert 30, vielleicht 40 min. – vorsichtige Fingerprobe machen. Man kann es auch im Ofen mit 70 Grad C beschleunigen, ca. 8 min. Ich habe das nicht ausprobiert, im Sommer, bei höherer Luftfeuchtigkeit und Wärme ist das aber wahrscheinlich die bessere Methode.

Gebacken werden die Macarons bei 140 Grad C und Umluft für etwa 12 min., man muss dabeistehen und gucken, ob die Oberfläche sich verfärbt: dann schnell raus damit. Mancher empfiehlt, die Backofentür mit einem eingeklemmten Kochlöffel leicht offen zu halten, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Ich habe die Bleche einmal nach 6 min. gedreht und in der Höhe vertauscht, damit das Backen gleichmäßiger wird, dabei kann auch die Feuchtigkeit entweichen.


Abkühlen lassen auf den Blechen, keine Tricks mit Wassernebel unter das Papier sprühen usw., einfach warten, bis die Plätzchen ausgekühlt sind, dann mit einer biegsamen, dünnen Messerklinge vorsichtig und flach von den Matten / vom Backpapier schneiden.

Diese Plätzchen sind die Halbschalen der Macarons und halten sich kühl und luftdicht verpackt, sowie durch Backpapierlagen getrennt etwa 2 Wochen. Man kann sie auch einfrieren.

Die Füllung der Macarons hat meist eine Schokoladen- oder Buttercreme als Basis. Weil ich ein paar Macarons als Weihnachtsplätzchen zu Freunden nach Paris schicken wollte (ja, ja, Eulen nach Athen), wollte ich meine Cremes nicht zu weich haben, damit sie nicht herauslaufen.


Hier also meine drei Füllmassen (Menge für jeweils 10 bis 15 Macarons):

Schokoladen-/Whisky-Füllung
100 g Schokolade (70-80% Kakaoanteil)
30 g Butter
2 EL Mandelbrösel
1/2 TL Piment d’Espelette (oder Chilipulver)
6 EL Whisky

Mandel-/Pistazien-Füllung
70 g Marzipan
4-6 Amarettini
50 g Butter
50 g Pistazienkerne (ohne Salz)
evtl. 1-2 EL Amaretto Likör

Schoko-/Orangen-Füllung (mein Favorit!)
100 g weiße Schokolade
abgeriebene Orangenschale
40 g Butter
30 g Bisquitbrösel
2 EL Grand Marnier

Jeweils die Zutaten bei Zimmertemperatur im Blitzhacker vermischen.


Mit Latexhandschuhen zwischen den Handflächen Kugeln aus der Masse rollen, flachdrücken und zwischen zwei gleich große Halbschalen legen. Die Halbschalen vorsichtig in den sauberen Handflächen gegeneinander zusammendrehen, bis die Creme an den Seiten leicht herausquillt.


Gekühlt lassen sich die fertigen Macarons sicher1 bis 2 Wochen aufbewahren (kommt aber in der Praxis kaum vor). Nach ein paar Tagen werden die Schalen etwas weicher, weil sie die Feuchtigkeit der Füllung aufnehmen. Ich weiß aber immer noch nicht, ob ich das mehr mag oder sie lieber gleich knusprig genieße.


Hier noch ein paar Links zu anderen Seiten, von denen ich viel gelernt habe, vielen Dank.

Die ultimative Macaronseite (fr)

Noch eine Macaron-Spezialistin (en)

Eine besondere Variation (en)

Viele verschiedene Füllungen von e&t (dt)

Eine tolle Backanleitung mit Video (dt)

Die Spezialisten vom Carlsmarkt (dt)

Und noch eine Expertin aus Düsseldorf (dt)


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Sterneküche

11.03.2010 vonFranz

Nach 15 Jahren ist es mir kürzlich gelungen, meiner Frau Rote Bete schmackhaft zu machen.
Zum Beispiel mit dieser pikanten Rote Bete-Suppe.

Ihre Schärfe bekommt die Suppe in erster Linie durch den Ingwer. Aber auch mit Piment d’Espelette helfe ich noch gerne nach.

Das Rezept stammt aus dem schönen Buch Der Carlsplatz kocht”, für das die Händler des Düsseldorfer Carlsmarkts ihre Hausrezepte beigesteuert haben.Von der Frankfurter Kleinmarkthalle ist ein ähnliches Kochuch erschienen.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Rote-Bete-Suppe
Kategorien: Suppe
Menge: 4 Personen

500     Gramm  Rote Bete
1     mittl. Knolle Rote Bete zusätzlich
150     Gramm  Kartoffeln
50     Gramm  Frischer Ingwer
40     Gramm  Butter
750        ml  Geflügelbrühe
300        ml  Creme fraiche
Piment d’Espelette
Salz, Pfeffer

============================ QUELLE ============================
frei nach “Der Carlsplatz kocht”
– Erfasst *RK* 10.01.2010 von
– www.einfachkoestlich.com

Die Rote-Bete-Knollen (bis auf eine) und die Kartoffeln waschen,
schälen (am besten mit Küchenhandschuhen, da Rote Bete stark färbt)

und in 2 cm große Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und in dünne
Scheiben schneiden.

Die letzte Knolle Rote Bete in Salzwasser gar kochen (30 – 40 min.),
schälen, in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden und z.B. Sterne
daraus ausstechen. Reste zur Suppe geben.

Die Gemüse in der Butter bei mittlerer Hitze 5 Minuten anschmoren.
Die Brühe angießen und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 30
bis 40 Minuten köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Creme
fraiche is auf 4 Esslöffel zur Suppe geben und mit dem Schneidstab
fein pürieren, nochmals aufkochen und mit Piment d’Espelette, Salz
und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Suppe in Teller füllen,
Gemüsesterne einstreuen und mit der restlichen Creme fraiche
verzieren.

=====

Im Original wird die Suppe nur leicht püriert, dass noch viele Gemüsestückchen darin schwimmen. Aber die Konsistenz war mir so noch zu glasig und wässrig. Deshalb habe ich diese fein pürierte Variante gekocht, bei der zusätzliche Rote Bete-Sterne die Einlage sind: echte Sterneküche.


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