照り焼き, テリヤキ
24.08.2008 vonFranz

Das Gefruzzel oben habe ich bei Wikipedia geklaut, bedeutet angeblich Teriyaki – „mit Glanz gegrillt“., nundenn.
Ich hätte dieses Rezept auch „Bo Hei“ nennen können, was zwar nix Japanisches ist, aber bei uns soviel wie “Aufheben, Umstand machen” bedeutet: „Mach nich so’n Bohei …“. Tja, etwas aufwändiger ist das Rezept also schon – aber auch ziemlich lecker, und schließlich werkeln wir doch alle gern in unseren Küchen, oder?
Bei mir eher selten Asiatisch gekocht. Deshalb habe ich bestimmte Originalzutaten, wie Mirin, nicht im Haus und behelfe mich lieber mit gängigem Ersatz, nachdem ich früher regelmäßig angebrochene Fläschchen mit vergilbten Etiketten entsorgt habe.
Wenn’s draußen heiß ist, was dieses Jahr auch schon mal vorgekommen ist, mag ich asiatisch Angehauchtes ganz gern. Aus diesen Tagen stammt mein Rezept.
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Teriyaki-Huhn mit Gemüserolle und Ananas-Sauce
Kategorien: Geflügel, asiatisch
Menge: 4 Portionen
Zutaten:
meine Teriyaki-Sauce:
125 ml Mirin (oder: 2 EL Balsamico und 100 ml trockener Weißwein)
250 ml kräftige Geflügelbrühe
125 ml Sojasauce
125 g Zucker
20 g Speisestärke
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
Ananas-Sauce:
1 EL Sesamöl
2 Knoblauchzehen
2 Chilischoten
100 g Frühlingszwiebeln
500 g frische Ananas (netto)
70 ml Tomatenketchup
1 EL Zucker
1-2 EL Rotweinessig
Salz, Pfeffer
außerdem:
8 Hähnchenkeulen ohne Haut
8 Blätter Reispapier (ca. 26 cm Durchmesser)
1 Kopfsalat oder Latuga
Mungbohnensprossen
Lauch, Möhren, Staudensellerie
Speiseöl
Knoblauch und Ingwer, feingehackt
Salz, Pfeffer
Quelle:
frei nach “Das große Buch der asiatischen Küche“ und anderen
– Erfasst *RK* 24.08.2008 von
– http://www.einfachkoestlich.com
Zubereitung:
Als erstes rührt man die Teriyaki-Sauce an, denn darin sollen die Hühnerkeulen über Nacht marinieren. Also die Flüssigkeiten erhitzen, Knoblauch und Chili zufügen, ebenso die in wenig kaltem Wasser verrührte Speisestärke, alles kurz aufkochen, abkühlen lassen und mit den Hühnerkeulen in einen großen Tiefkühlbeutel füllen. Die Sauce etwas in die Keulen einmassieren und in den Kühlschrank stellen. Eventuell 1 x wenden.

Am Vortag kann man auch die Ananas-Sauce herstellen: frische Ananas sauber schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Knoblauch und Chili fein hacken und im Öl kurz andünsten. Essig zugeben und den Zucker schmelzen lassen. Dann vom Feuer nehmen und mit den feingeschnittenen Frühlingszwiebeln und allen restlichen Zutaten vermischen, abschmecken, abdecken, gut durchziehen lassen. Die Sauce schmeckt sowohl kalt, als auch angewärmt.
Am nächsten Tag die Hähnchenkeulen mit der Sauce nebeneinander in eine Auflaufform geben, Raumtemperatur annehmen lassen, dann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad C Umluft 10 min braten, dann wenden und den Ofen auf 60 Grad C herunterschalten. Die Keulen mit nochmaligem Wenden eine weitere Stunde im Ofen lassen.

Die Gemüse in feine Streifchen schneiden und mit Knoblauch und Ingwer in etwas Öl leicht andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Salat in einzelne Blätter teilen und in Salzwasser etwa 20 sec. blanchieren, sofort in kaltem Wasser abkühlen und zum abtrocknen zwischen 2 Handtücher legen.
Jeweils einige Blätter nebeneinander überlappend auslegen.

Reispapierblätter etwa 5 sec. durch kaltes Wasser ziehen und auf einem feuchten Tuch kurz anweichen lassen, dann etwas Gemüsefüllung darauf legen, das Reispapier darüberschlagen, seitlich einklappen und aufwickeln.

Diesen Wickel in die Salatblätter einrollen und z.B. in einem Dampfkorb über dem Wok 5 min. dämpfen lassen.

Beim Dampfkorb sollte der Boden immer mit etwas Öl eingepinselt werden, damit nichts festklebt, bei den Salatwickeln passiert das aber nicht so leicht.
Schließlich die Salatwickel schräg teilen und mit den Hühnerschenkeln und der Ananas-Sauce anrichten.
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Darf ich bitten:

Teriyaki-Hühnchen, rheinische Art.
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