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Auf’s Maul geschaut

06.10.2008 von Franz


Im Bistro des Herrn Bourgueil gab’s letztens “Maultaschen von der braisierten Rehschulter”: sehr köstlich, sehr schön, sehr empfehlenwert. Mir fiel dazu allerdings sofort mein Peposo ein, von dem noch ein paar Portionen in meinem Tiefkühler ruhen, und das sich letztlich als hervorragende Füllung für Ravioli, Wan Tans oder Maultaschen herausgestellt hat.
Mit dieser Idee und dem geistigen Bild, das der hübsche Maultaschenteller bei mir hinterlassen hatte, machte ich mich ans Werk.

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Hassliebe

19.09.2008 von Franz


Auch wenn ich mich hier wiederhole: ich kann ihn nicht ausstehen. Wenn er betont lässig (cool?) Lebensmittel durch die Gegend schmeißt, dabei quasselt, quasselt, quasselt – mir kommt die Galle hoch. Jamie Olivers Kochsendungen sind mir ein Gräuel.

In seinem Kochbuch „Genial italienisch“ lungert er hemdsärmelig auf jedem zweiten oder dritten Foto irgendwo im Bild herum. „Stylisch“, wie es sich gehört, bereist Jamie im alten Panorama-Bully die italienische Provinz und schließt am Wegesrand Freundschaft mit jedem, der sich nicht wehren kann. Und auch Bill Bufords Kumpel Dario taucht irgendwann auf. Soll ich ertragen, was man mir da weismachen will, muss das Kochbuch schon sehr, sehr gut und anregend sein. Ist es.

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Sedani 2.0

14.09.2008 von Franz


Kein neues Programm für den PC, dennoch eine Art Upgrade: die runderneuerte Version eines italienischen Sellerie-Gerichtes, das ich gepostet habe, als mein foodblog noch ganz jung war - knapp zwei Jahre ist das her. Auf Bayern3 wird gerade die „Schlemmerreise Toskana“ wiederholt. Zufällig habe ich in die Prato-Folge eingeschaltet, und da waren sie wieder, die gefüllten Selleriestangen mit der Bolognese obendrauf - Sedani alla Pratese.

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Klick Klick

12.09.2008 von Franz


Neulich, bei Food Gawker, fiel mir ein hübsches Foto ins Auge: ein kleine Zucchini-Salat-Vorspeise. Ich hatte alles im Haus und legte gleich los:

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Wiedergutmachung

09.09.2008 von Franz


Also gut, wie bereits geschildert, finde ich immer wieder schöne Kochanregungen in der LA CUCINA ITALIANA, und zwar in der deutschen Ausgabe. Und wenn manchmal etwas nicht richtig funktioniert, wie hier beklagt, ist der nächste Nachkochversuch dann wieder äußerst köstlich, so wie das Rezept aus Heft 6/08 Seite 32: Bucatini Picanti nei Peperoni Gialli - hört sich natürlich noch besser an als gefüllte Paprika.

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E.T.

04.09.2008 von Franz


Keine Bange, “ihn” habe ich nicht erlegt. “E.T.” soll hier für “Exorbitante Tafelfreunden” stehen.

Es ging mir nicht um Küchensterne, Mole-Fiction oder Alchimisten-Hokuspokus. Nicht Eisen zu Gold wollte ich kleinkrämerisch schmelzen. Ich griff nach dem Kern, dem Wesen vielleicht des ganzen Universums, der Seele der Saucen: Kalbsjus !

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Reingefallen?

02.09.2008 von Franz


Kommt nicht häufig vor, aber diesmal ist es dann doch wieder passiert: das Rezept aus der geliebten LA CUCINA ITALIANA funktioniert bei mir so nicht! Nein, die Zutaten sind nicht exotisch, nein, die Zubereitung wär’ im Grunde kinderleicht, es ist einfach ein doofes, unpraktisches Rezept, basta.

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照り焼き, テリヤキ

26.08.2008 von Franz


Das Gefruzzel oben habe ich bei Wikipedia geklaut, bedeutet angeblich Teriyaki - „mit Glanz gegrillt“., nundenn.
Ich hätte dieses Rezept auch „Bo Hei“ nennen können, was zwar nix Japanisches ist, aber bei uns soviel wie “Aufheben, Umstand machen” bedeutet: „Mach nich so’n Bohei …“.
Tja, etwas aufwändiger ist das Teriyaki-Huhn mit Gemüserolle und Ananas-Sauce also schon – aber auch ziemlich lecker, und schließlich werkeln wir doch alle gern in unseren Küchen, oder?

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Katholikentag

22.08.2008 von Franz


Ohne zu frömmeln mag ich freitags Fisch, besonders wenn er als Auflauf duftend überbacken dahergeschwommen kommt.
Und auch an anderen Wochentagen beuge ich mich schonmal gern dem Gebot der Katholen …

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Claudios Clou

19.08.2008 von Franz


Da hat er sich was Feines ausgedacht: einfach, pur, sicher, köstlich – danke, Claudio.

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Telegen getürmt

18.08.2008 von Franz


Die Duttenhofers haben Zucchini gekocht. Klingt nicht so spannend, ist aber schweinelecker!
Ich habe ein paar der Rezepte ausprobiert und stelle hier die Gefüllten Zucchinitürmchen vor. Andere würden sagen: „Sensationell!“ oder : „Geil!“. Ich bleibe bei: „Einfach köstlich!“ – und das ist nicht übertrieben.

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Als François noch Fränzi hieß

13.08.2008 von Franz


Noch heute esse ich gern ein gutes Schnitzel. Damals, zur Zeit meiner Kindheit, rangierte es in der gutbürgerlichen Gastroprovinz ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Gäste. Übertroffen wurde es allenfalls von Raffinessen wie z. B. Cordon Bleu – das beste hatte ich einmal in Chiang Mai mit Papaya-Sauerkraut im „Haus München“, ehrlich.

Ende 50 / Anfang 60 war auch die Zeit des Ragout Fin - “… natürlich aus der Dose!” hätte Clemens Wilmenroth ergänzt. Exotik durch Hawaii-Toast mit der kandierten “Puschkin”-Kirsche, Sülz-”Koteletts”, Schildkrötensuppe (ebenfalls Dosenware), Russische Eier mit Lachsersatz-Streifchen und Seehasenrogen statt Kaviar: vieles von damals kommt heute allenfalls als Partygag noch aufs Buffet. Einzig das Schnitzel mit der Semmelbrösel-Panade scheint dem wandelnden Zeitgeist unbeschadet zu trotzen.



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