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Kartoffel-Schnaps

07.05.2009 von Franz


Vor einigen Jahren ist dieses Rezept in meiner Sammlung unter “Bewährtes” gelandet. Nicht, weil Schnaps drin ist, sondern weil es ungewöhnlich und gut ist. Ich erinnere mich noch, dass ich beim ersten Nachkochen ziemlich unsicher und gespannt gespannt war. Das Ergebnis war jedoch überzeugend: Grappakartoffeln mit Tomaten-Rucola-Gemüse schmecken mir und meinen Gästen immer wieder sehr gut.
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Gib dir Saures

23.04.2009 von Franz


Bei Andrea, vom bayerischen Einfach Guad, wurde Sauerampfersuppe gekocht und vorgestellt. Ob’s zum Leibgericht taugt, blieb offen, aber geschmeckt hat’s ihr wohl recht gut.

Frugalen Grünzeugs-Rezepten nähere ich mich erfahrungsgemäß mich vorsichtigem Abstand, besonders, da selbst Rindviecher diese Hauptzutat lieber verschmähen und allenfalls in höchster Not und nur mit Verachtung vom Wiesengrund rupfmampfen.

Das Rezept und die Kommentare hatte ich mit Interesse registriert, aber zur Nachahmung drängte mich wenig - bis, ja, bis eine liebe Nachbarin mir einen großen Beutel voll frisch gepflücktem Sauerampfer überreichte. Nun war das Zeugs im Haus, jetzt musste es irgendwie verkocht werden: her mit dem Rezept.

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Nur für Pesto viel zu schad

20.04.2009 von Franz


Gestern brachte mir eine Freundin einen großen Strauss Bärlauch mit, frisch gepflückt aus dem eigenen Garten.
Und einen guten Geheimtipp gab’s obendrein.

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Wider den Frühling gelöckt

31.03.2009 von Franz


So lange schon sehnen wir uns nach Sonne und Wärme. Ist der Frühling endlich da? Gibt’s jetzt endlich wieder die vielen erfrischenden Gemüse und Salate draußen auf dem Gartentisch?
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Visitatori da Italia

05.02.2009 von Franz


Gina ist in der Stadt. Zu Jahresbeginn kommt sie stets für ein paar Tage nach Düsseldorf. Zuhause ist sie in Stradella, einem kleinen Ort am Oltrepo Pavese, dem Landstrich, der zu Pavia gehört aber jenseits des Po, das heißt schon im Apennin liegt.
Dort betreibt sie mit ihrer Familie das Pizzorante “La Lanterna”. “Pizzo-”, weil es dort die besten Pizzen der Welt gibt, und “-rante”, weil alle Köstlichkeiten der Lombardei und noch viel mehr natürlich auch auf der Karte stehen. Wenn man Glück hat, steht Gina dort selbst am Herd. Gestern war sie bei uns zu Gast. Ein bisschen nervös war ich schon, als ich mich an meinen Herd begab.

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Eintopf

30.11.2008 von Franz

Wer schon mal in Süditalien war, kennt Cima di rapa, auch Broccoletti oder Stängelkohl genannt. Sieht aus wie Brokkoli mit ganz viel Blatt und wenig Blüten. Auch bei uns findet man dieses Gemüse inzwischen häufig auf dem Markt.

Der Apulier macht daraus Pasta pugliese, also Broccoletti mit Orecchiette, den kleinen Öhrchennudeln. Die mag ich nun überhaupt nicht, weil sie sich beim Kochen gern ineinanderkuscheln und dadurch nicht weich werden, himmelkrutzifix!
Also greife ich zu nervenschonenden Penne: Pasta (beinahe) pugliese.

Für 4 Portionen putze ich etwa 300 g Cima di rapa und schneide die Stängel in mundgerechte Stücke.



Die Penne wandern in den Topf mit kochendem Salzwasser, nach 5 min. ebenso die Broccoletti (Eintopf!). Etwa 4 min. später schöpfe ich 1/2 Liter vom Kochwasser für später ab und gieße die Penne-/Gemüsemischung in ein Sieb.

Der eine Topf kommt wieder aufs Feuer, etwas Olivenöl hinein, eine feingeschnittene weiße Zwiebel und zwei, drei feingehackte Knoblauchzehen. Kurz glasig schwitzen, dann kommen Nudeln und Gemüse zurück in den Topf.
Etwas vom Kochwasser angießen und schmoren lassen. Immer wieder nachgießen und achtgeben, dass nichts anbrennt. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer, wer mag, gibt etwas Muskatnuss dazu.

Ich schneide noch einen Peperoncino hinein, gebe ein paar Sardellenstückchen dazu und etwas Zitronensaft und frisches Olivenöl darüber. Bestreut wird alles mit Pecorino oder Parmesan.

Apulische Gefühle.




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Der Bestie ins Maul geschaut

11.11.2008 von Franz


Gar nicht so schrecklich, der Anblick des Löwenzahns, denn hier geht es um die vegetarische Variante.
Nichts als grüne Blätter, so tief man auch ins Innere der Staude taucht. Catalogna heißt diese Löwenzahnart in Süditalien. Da kommt er her und hat wenig zu tun mit den zarten hellen Blättchen, die wir im Frühjahr gern als Salat genießen. Dies ist ein Gemüse, mit dicken, fleischigen Stielen, will blanchiert und schließlich geschmort werden.
Tun wir uns den Gefallen.

Also: die Blätter von der Staude lösen, putzen, waschen, in der Länge vierteln oder dritteln, so, dass die Stücke in den Topf passen. Die Blätter von den Stielen zu trennen, wie z. B. bei Mangold, bringt hier nicht viel, den der Blattanteil ist eher gering. Zuerst kommen die unteren, dicken Stiele in kochendes Salzwasser, dann die mittleren, schgließlich die dünnen, oberen dazu. Nach insgesamt vier Minuten alles rausfischen und eiskalt abspülen, gut abtropfen lassen, vielleicht etwas ausdrücken, dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Eine weiße Zwiebel und 2-3 Knoblauchzehen werden fein gehackt und in Olivenöl angeschwitzt. Dann kommen die Löwenzahnstücke dazu, ganz wenig Brühe, Salz, Pfeffer. Löwenzahn ist ziemlich bitter. Das wurde ihm zwar schon durch das Blanchieren etwas ausgetrieben, aber eine Prise Zucker kommt auch mit in den Topf. Jetzt soll alles schön schmurgeln, nicht zu heiß. Damit nichts anbrennt rührt man öfter um, löscht vielleicht mit noch ein paar weiteren Tropfen Brühe ab. Wer mag, gibt auch eine fein geschnittene Chilischote mit hinein, Geschmacksache.

Schließlich, nach etwa 12 bis 15 min. wird abgeschmeckt: mit Salz, Pfeffer, Zucker, vielleicht Muskat oder Zitronenschale. Mancher gibt noch kross gebratene Knoblauch-Croutons zum Gemüse, auch geschälte Tomatenstückchen machen sich sehr gut. Auf jeden Fall träufel ich mir Zitronensaft auf meine Portion und streue reichlich Parmesankäse obenauf. Und, wie so häufig, darf auch Piment d’Espelette nicht fehlen.

Das Ganze gebießen wir auf die italienische Art: eher warm als heiß und z. B. ein Risotto dazu, dieses mal mit Safran.

Nach gleicher Art kann man auch Mangold oder Cicoria oder Stielmus zubereiten. Und ausgelassener Speck obendrauf ist bestimmt auch nicht schlecht.

Also, nur Mut. Dieser Löwenzahn beißt nicht.

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Pasta banale?

30.10.2008 von Franz


Manchmal sind es gerade die einfachen Gerichte, die mir besonders lecker schmecken. So wie letztens: Pasta alla salvia con borlotti - Salbeinudeln mit Bohnen. Bei uns weniger gebräuchlich, in Italien jedoch werden Teigwaren gern mit Hülsenfrüchten kombiniert. Und wenn die zart cremigen Borlottibohnen aus den schönen rot-weiß-gestreiften Schoten auf selbstgemachte Salbeipasta stößt, kann das schon zu einer kleinen Geschmackssensation führen …

Am Vorabend sollte der Nudelteig zubereitet werden: aus 200 g feinem Hartweizengries, 50 g Weizenmehl, 2 Eiern, 1 EL Olivenöl, 20 ml Wasser, einer guten Prise Salz und einem Hauch Zucker. Außerdem kommen 8 schöne große Salbeiblätter, fein geschnitten dazu. Vielleicht muss noch ein bisschen Mehl dazu oder ein paar Tropfen Wasser, das hängt ganz von der Größe der Eier ab. Wenn alles schön weich verknetet ist, ruht der Teig über Nacht in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank.

Am nächsten Tag wird er am besten in 3 Portionen hintereinander auf einem gut bemehletn Brett so dünn wie möglich mit dem Nudelholz ausgerollt. Dann wird die Teigfläche nochmals gut bemehlt, aufgerollt und quer in nicht zu breite Tagliatelle-Röllchen geschnitten. Die müssen sofort wieder entrollt werden damit sie nicht zusammenkleben und werden locker auf einem gut bemehlten Blech ausgebreitet und mit einem Tuch abgedeckt bis zum Kochen kühl aufbewahrt. Man könnte sie so auch trocknen, wenn man sie ab und zu vorsichtig auflockert.
Gekocht werden die Nudeln später etwa 4 min. lang in stark gesalzenem, leicht siedendem Wasser.

Für 4 Saucen-Portionen nehmen wir etwa 800 g Borlottischoten, palen die Kerne aus den Schoten, das müssten dann so etwa noch 400 - 500 g sein, und bringen sie mit Gemüse- oder leichter Hühnerbrühe bedeckt zum Kochen. Gewürzt wird mit 2 Knoblauchzehen, einem Lorbeerblatt und einer fein gewürfelten Schalotte. Nach etwa 20 min. sind die Bohnen weich. Das Lorbeerblatt hat genug Aroma abgegeben, es wird entfernt, die Hälfte der Bohnenkerne wird aus dem Sud gefischt und beiseite gestellt. Restliche Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch werden mit dem Mixstab fein püriert. Eventuell muss noch etwas Brühe oder Wasser dazu, damit eine samtige Sauce entsteht. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, Piment. Schließlich wird ein großes Stück Butter eingemixt, die restlichen Bohnenkerne kommen wieder dazu und werden erwärmt.

Das Ganze wird über die abgetropften Nudeln in die Teller verteilt, nochmals feine Salbeistreifchen, frisch geschroteter schwarzer Pfeffer, ein paar Spritzer frisches Olivenöl und nach Geschmack etwas frisch geriebener Parmesan darüber gestreut. Einfach, schlicht und oberköstlich.
Nix Pasta banale.

Und zu Weihnachten mit ein paar Trüffelspänen statt Parmesan? - Pasta divina!

Übrigens wieder aus der aktuellen LA CUCINA ITALIANA (6/2008 - Seite 103), natürlich etwas verändert und ein bisschen veredelt.

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Top oder Flop

25.10.2008 von Franz

Schön sehen sie aus, die Paccheri mit Tomatenfüllung auf Seite 95 der aktuellen LA CUCINA ITALIANA (6/08).
Paccheri sind kurze, große Hohlnudeln, weiß Wikipedia. Etwa halb so lang wie Cannelloni? – Genau. Und von denen müsste doch noch ein Barilla-Karton im Vorratsschrank sein … Richtig! Wozu ich die Cannelloni-Röhren mal gekauft habe, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls habe ich noch nie Cannelloni gemacht, wohl, weil mir das Füllen zu kompliziert erschien. Und mit dieser Einschätzung lag ich schon mal goldrichtig.

Im Nachhinein weiß ich genau, warum man dieses Rezept besser nicht nachkochen sollte.
Es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass die Nudeln intakt bleiben – weder beim Kochen, noch beim Füllen und auch nicht beim Erwärmen. Sicher ist dagegen, dass man sich die Finger an den heißen Röhren verbrüht.
Egal welches Geschirr man sich zum Erwärmen zurechtstellt: die Cannelloni werden nicht wie geplant genau hineinpassen, sondern höchst unterschiedlich dick und lang werden, und die Füllung quillt an den Enden heraus.
Von der Füllung wird sowieso zu wenig da sein, ebenso von den Pilzen, jedenfalls wenn man sich an die Rezeptmengen hält.
Das Originalrezept ist bei den Zutaten unvollständig, die Mengen stimmen wie beschrieben kaum, und wer nach Anleitung vorgeht, landet schon bei den Vorbereitungen unrettbar in der Katastrophe: bei 160 Grad werden von gehäuteten und entkernten Tomatenspalten nach 3 Stunden keinesfalls die versprochenen fleischigen, hocharomatischen Trockentomaten übrigbleiben …

Verzichten wir also auf die Wiedergabe des Originalrezeptes und gehen besser wie folgt vor:

etwa 1,5 kg Flaschentomaten enthäuten, entkernen, auf einem Blech mit Backpapier nebeneinander legen, mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker würzen und im Ofen bei 150 Grad C Umluft etwa 25 min. lang antrocknen. Dann mit dem Messer grob durchhacken und mit 2 El angerösteten Pinienkernen und einer Handvoll klein geschnittenen Basilikumblättern mischen, abschmecken.

Wahrscheinlich ist die Mischung etwas wässrig. Deshalb gebe ich noch 2 EL getrocknete Brotkrumen hinein, kein Paniermehl, aber auch keine großen Stücke.
Die Mischung versuche ich nun in die bissfest gekochten Cannelloni zu füllen. Fluchen, Brüllen, fast Verzagen, aber irgendwie wird’s schon gehen.


In weiser Voraussicht hatte ich ein paar Nudeln mehr gekocht, vier davon waren gleich gerissen.
Für mehr als fünf, vielleicht sechs Cannelloni wird die Füllung nicht reichen. Außerdem wird mindestens noch eine Rolle am Ende zu Bruch gehen. Ein Hauptgericht für vier Personen wird das also nicht, was hier entstehen soll, eher eine kleine Vorspeise aus einer halben Canneloni, oder ein kleiner Nudelgang mit zwei halben Röhrchen pro Person ein einem Menü.


Endlich liegen die halbwegs intakten Cannelloni gefüllt in einer Form nebeneinander. Eine kleine Kelle Nudelwasser angießen, Alufolie über die Form und bei 80 Grad für 20 bis 30 min. zum Anwärmen in den Ofen.

Kommen wir zu den Pilzen. Das Originalrezept schlägt Steinpilze vor. Wer die findet oder gute, erschwingliche besorgen kann, sollte zugreifen.
Was mir hier angeboten wurde, war entweder teure, miese Qualität aus Litauen oder Polen, oder hätte auf dem Carlsmarkt zur restlosen Plünderung meiner Küchenkasse geführt. Wenn ich da an die makellosen Vorzeige-Exemplare denke, die in Italien jetzt fast überall preiswert angeboten
werden …

Es half nichts. Schließlich griff ich zu 600 g großen weißen Champignons. Ein paar Scheiben der Pilzköpfe wurden in Olivenöl langsam braun gebraten, gesalzen, gepfeffert und später auf die Pasta dekoriert. Den Rest der Köpfe und die Pilzstiele werden klein gewürfelt und zu einer gedünsteten Schalotte und ein paar Knoblauchwürfelchen in einer heißen Pfanne etwa 2 min. kräftig gebraten. Dann ein gutes Stück Butter einschmelzen, schließlich salzen, pfeffern und mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Kurz einkochen lassen, dann mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme mixen. Vorsichtig mit etwas Brühe zu einer dickflüssigen Sauce verdünnen.

Wer den Pilzgeschmack verstärken möchte, kann ein paar getrocknete Steinpilze zerreiben und mitkochen oder einen Schuss Steinpilzöl unterrühren. Am Schluss kommt noch geschroteter schwarzer Pfeffer über die Teller.

Wozu das Ganze? – Um endlich, nach all den Mühen, eine kleine, hocharomatische Pasta zu genießen.

War’s das wert? – Allemal!

Top.


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Nix los

21.10.2008 von Franz

Nicht viel Neues los, hier im Blog. Seit Wochen sind wir dabei, den Tiefkühlschrank aufzuräumen und leerzufuttern. Unter anderem gab es noch jede Menge Peposo, das in Ravioli und Nudelsaucen verarbeitet wurde und auch ein paar Stücke von Jamie Olivers Pastarolle, die ich mit einer kleinen Kelle voll Nudelwasser in einzelne Alufolien-Päckchen eingefroren hatte. So brauchte ich sie nur auftauen lassen und im Ofen bei 80 Grad Umluft eine halbe Stunde zu erwärmen. Etwas Salbeibutter und Parmesan dazu und sie waren perfekt wie frisch gekocht.

Als Vorspeise gab’s marinierten Blumenkohl dazu, ein schönes Rezept der Duttenhofers, das ich immer wieder gerne zubereite. Auch im Sommer stand es bei uns häufig auf dem Tisch.

Was? Das Rezept habe ich noch nie gepostet? – Also, bitteschön:

 

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

Titel: Gedämpfter Blumenkohl mit würziger Marinade
Kategorien: Salat, Beilage, vegetarisch
Menge: 4-6 Portionen

Zutaten:
1 Blumenkohlkopf
Salz
2-3 EL Zitronensaft
Marinade:
4 getrocknete Tomaten
50 g Pinienkerne
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
3-4 EL Olivenöl
1 Tasse schwarze Oliven
Saft einer ganzen und abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1-2 EL Kapern
Salz
Pfeffer
glatte Petersilie oder Basilikum

Quelle:
frei nach “ Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer”
– Erfasst *RK* 20.10.2008 von
– http://www.einfachkoestlich.com

Zubereitung:
Blumenkohl putzen in Röschen teilen und etwa 10 min. in kaltes Salzwasser legen, dann 10 min. dämpfen.

Für die Marinade die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser bedecken und kurz einweichen.
Pinienkerne in der trockenen Pfanne anrösten, die sehr fein gewürfelte Schalotte sowie den
gehackten oder durchgepressten Knoblauch hinzufügen. Mit einem Löffel Olivenöl benetzen.
Die grob zerkleinerten Oliven hinzufügen. Mit Zitronensaft ablöschen, Zitronenschale sowie die gewürfelten Tomaten unterrühren und einen guten Schuss des Einweichwasser angießen. Die Marinade wenige Minuten leise schmurgeln, bis sich alles gut verbindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Am Ende die fein gehackte Petersilie (oder Basilikum), die Kapern und das restliche Olivenöl unterrühren.

Den gedämpften Blumenkohl mit der Marinade übergießen und mindestens 2 Stunden durchziehen lassen. Dabei ab und zu mit der Marinade beschöpfen.
Den Blumenkohl im Ofen lauwarm anwärmen oder abgekühlt servieren und zum Schluss mit einem dünnen Faden Olivenöl überziehen.

Beilage: Als Vorspeise servieren, dann genügt frisches Weißbrot, mit dem man die Marinade
aufwischen kann. Oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch und Ofenkartoffeln.

Schön ist auch, statt Blumenkohl grünen Romanesco zu verwenden. Der muss nach dem Dämpfen kalt abgeschreckt werden, damit er seine Farbe behält.

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Klick Klick

12.09.2008 von Franz

Neulich, bei Food Gawker, fiel mir ein hübsches Foto ins Auge: ein kleine Zucchini-Salat-Vorspeise. Ich hatte alles im Haus und legte gleich los:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zucchinisalat mit Schinken, Mozzarella und Minze
Kategorien: Vorspeise, Salat
Menge: 2 Portionen

Zutaten:
1 mittelgroße Zucchini
Meersalz
Büffelmozzarella
2 dünne Scheiben geräucherter Schinken
ein paar schwarze Oliven
Pinienkerne
2 EL Minze, feingehackt
Olivenöl

Quelle:
frei nach  http://ourkitchensink.wordpress.com
– Erfasst *RK* 11.09.2008 von
– http://www.einfachkoestlich.com

Zubereitung:
Zucchini mit dem Sparschäler in lange, dünne Streifen schneiden, mit etwas Salz vermengen und über Wasserdampf 1 min. dämpfen, dann kalt abspülen und auf Küchenpapier trocknen.



Abgetrocknete Zucchinistreifen mit der feingehackten Minze und den Mozzarella- und Schinkenstückchen vermischen, auf Teller verteilen. Olivenstückchen und angeröstete Pinienkerne darübergeben, mit Olivenöl besprenkeln und mit etwas Fleur de Sel würzen.

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Vegetarier lassen einfach den Schinken weg.

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Wiedergutmachung

09.09.2008 von Franz


Also gut, wie bereits geschildert, finde ich immer wieder schöne Kochanregungen in der LA CUCINA ITALIANA, und zwar in der deutschen Ausgabe. Und wenn manchmal etwas nicht richtig funktioniert, wie hier beklagt, ist der nächste Nachkochversuch dann wieder äußerst köstlich, so wie das Rezept aus Heft 6/08 Seite 32: Bucatini Picanti nei Peperoni Gialli - hört sich natürlich noch besser an als gefüllte Paprika.

Ich hatte keine Bucatini im Haus, aber jede Menge Reste in diversen Nudeltüten - die kommen hier endlich noch zu guten Ehren.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Scharfe Pasta in der Paprikaschote
Kategorien: Pasta, vegetarisch
Menge: Für 4 Personen

Zutaten:
4 mittelgroße gelbe Paprikaschoten (700 g)
300 g Pasta (Trockenware)
120 g Mozzarella
4 Sardellen, in Öl eingelegt
1 - 2 Chilischote
frische Minze
Petersilie
getrockneter Oregano
schwarze Oliven, entsteint
bestes Olivenöl
Salz

Quelle:
frei nach “LA CUCINA ITALIANA”
– Erfasst *RK* 06.09.2008 von
– http://www.einfachkoestlich.com

Zubereitung:
Die Paprikaschoten waschen, abtrocknen, das obere Drittel der Schote abschneiden und die Kerne entfernen. Die Schoten innnen und außen mit Öl bepinseln und salzen; die Schoten mit ihrem Deckel jeweils nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwa 20 Minuten bei 200 Grad C im Backofen garen.



Inzwischen die Pasta in reichlich kochendem Salzwasser garen.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die in feine Ringe geschnittene Chilischote, reichlich fein gehackte Minze und Petersilie, sowie eine gute Prise Oregano, einen
Esslöffel kleingehackte Oliven und die abgetropften, zerkleinerten Sardellenfilets darin anschwitzen.
Die bissfest gegarte Pasta kurz abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben und bei
starker Hitze kurz mitbraten.
Vom Herd nehmen und mit der Hälfte des gewürfelten Mozzarella vermengen. Die Nudeln in die noch heißen Paprikaschoten füllen und die restlichen Mozzarella-Würfel darüber streuen. Jede Schote mit dem entsprechenden Deckel verschließen, auf Teller setzen und sofort mit den übrigen Nudeln servieren.

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Die Füllung kann natürlich aus allen möglichen Resten bestehen. Der Pfiff ist die Würze und die Anregung bestand für mich darin, endlich einmal von der Hackfleisch/Reisfüllung wegzukommen.

Wir haben’s genossen.
Und als Vorspeise gab’s Salatherzen mit Senfvinaigrette, Pfirsichspalten und Parmesan.

Übrigens: das Gericht, das mir so misslang waren die Zucchini-Tomaten-Törtchen aus der gleichen Zeitschrift auf Seite 38.


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